Jul 072009
 

1. Ubisoft investiert kräftig in Toronto
(golem.de)
Kanada heisst Software- und Spieleentwickler mit offenen Armen willkommen. Nicht nur das: Auch finanzielle Anreize sorgen dafür, dass sich Entwicklerstudios dort gerne niederlassen. In diesem Fall 145 Millionen Euro für ein neues, riesiges Studio von Ubisoft, dass den Publisher selbst über 300 Millionen Euro kostet. Dafür sollen in den nächsten Jahren auch 800 neue Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt hat Ubisoft damit bald um die 2’300 Entwickler in Kanada. Von solcher Unterstützung für Gameentwickler kann man in Europa nur träumen…

2. Der japanische Gamemarkt bricht um rund 25% ein
(mediabiz.de)
Schockierende Zahlen des japanischen Marktforschungsinstituts Enterbrain: Im ersten Halbjahr 2009 ist der Markt für Videospiele und -hardware um rund einen Viertel eingebrochen. 21,8% weniger Games und sogar 27.6% weniger Konsolen sprechen eine deutliche Sprache. Wirtschaftsmedien geben aber nicht nur der Rezession die Schuld, sondern erklären die Flaute auch durch einen Mangel an Toptiteln für das erste Halbjahr.

3. „Samsung sucht deutsches Handyspiel-Nationalteam“
(derStandard.at)
Handy-Zockler aufgepasst: Die Samsung Mobile Challenge macht Halt in Deutschland. Der bis zum 20. Juli seinen Highscore bei Asphalt 4 oder WiseStar (Download gibts hier) an Samsung schickt, reist im Winter vielleicht nach China zum Finale der World Cyber Games. Eine weitere Chance gibt es an der Games Convention Online, wo die zwei Tagesbesten sich ebenfalls qualifizieren. Wenn du ein verdammt guter Spieler bist, kannst du dich also zuhause bei einer Sitzung auf der Toilette für einen Trip nach China einschreiben. Schick!

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Apr 282009
 

1. Die kommende E3 wird spannend!
(vg247.com)
Die diesjährige Game Developers Conference liess grosse Ankündigungen und spannende Stories grösstenteils vermissen. Um so mehr könnte deshalb an der E3 auf uns zukommen, denn gleich alle drei Konsolenhersteller versprechen einen das Blaue vom Himmel. Den Vogel abgeschossen hat allerdings Microsoft, die nicht nur eine „big presence“ versprechen, sondern auch ein Mediabriefung der besonderen Art: „We’re excited about the momentum that is building in the industry in anticipation of our June 1st media briefing, which will kick off E3 in blockbuster style.“ Wagt es nicht, uns zu enttäuschen!

2. «Dr. Kawashima» hat bald auch auf dem PC Sprechstunde
(sueddeutsche.de)
Dr. Kawashimas Gehirnjogging
für den Nintendo DS war ein überragender Erfolg – nicht zuletzt, weil die Mischung aus Spiel und Lernprogramm eine bis dato kaum erschlossene Zielgruppe knackte. Nun soll das Gehirntraining auch für den PC erscheinen. Gehirn Joggen mit Dr. Kawashima bietet 36 Rechen-, Gedächtnis- und Puzzleübungen, dazu die Möglichkeit, seine Resultate mit anderen Usern zu vergleichen. Vielleicht wird die Seite ja bald zum Fundus für Firmen, die echte Genies suchen…

3. Sicherheits-Software für den PS3-Browser
(ps3addiction.com)
Trend Micro, bekannt für Anti-Viren- und Sicherheits-Software, bietet seit dem letzten Update auf Firmware 2.7 eine Testversion für ihre Privacy- und Filtersoftware für die Playstation 3. Die Filterfunktion blockiert die Darstellung „unerwünschter Inhalte“, zum Beispiel Bilder oder komplette Websites. Die Privacy-Option schützt sensible Daten der User wie E-Mail-Adressen, Kreditkarten-Nummern oder Passwörter. Sicherheit war bisher auf der PS3 noch nie ein Thema, aber wer weiss – falls es mal eines werden sollte, haben wir ja Trend Micro. Hurra!

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Apr 032009
 
Rhythm Heaven/Paradise.
Rhythm Heaven/Paradise.
Rhythm Heaven erscheint hierzulande am 30. April unter dem Namen Rhythm Paradise. Das Musikspiel scheint durchaus Spaß zu machen und erhielt bis jetzt durchschnittlich Wertungen von knapp über 80 Prozent. Für den DSi wird demnächst eine Version von Dr. Kawashima zum Download erscheinen. Weiteres Futter also für unsere kleinen grauen Zellen. Was haben die beiden Games allerdings gemeinsam?

Das Lachen! Nämlich das Lachen in den dazugehörigen Werbungen. Man könnte meinen die beiden Damen waren zu lange im (Magic) Mushroom Kingdom, allerdings ist man dies von den Nintendo-Werbungen mittlerweile ja gewohnt.

Frei nach dem Motto „Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen“ jetzt nun die beiden Werbespots. (Und wir lächelten, und wir waren froh, und es kam schlimmer…).

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Jan 262009
 

Der Grund für den überwältigenden Erfolg der Gehirntrainer-Spiele für den Nintendo DS liegt auf der Hand: Sie versprechen die anstrengungslose, im Wortsinne spielend einfache Verbesserung des Selbst.

Ryuta Kawashima: Der Wunderheiler gegen Verdummung.
Ryuta Kawashima: Der Wunderheiler gegen Verdummung.
Auf dem Weg zur Arbeit noch eben die grauen Zellen vermehrt, im Wartezimmer kurz die mentalen Kapazitäten erweitert – spiel dich doch einfach schlauer! Doch was ist dran am Anschwellen der Hirnmasse dank Nintendo? Überhaupt nichts, wenn man Professor Alain Lieury, Kognitionspsychologe an der Universität Rennes, fragt. Der Nintendo DS sei zwar ein „technologisches Juwel“, und er wolle die Spiele an sich auch nicht herabwerten; es sei dennoch schlicht „Scharlatanerei“, sie als wissenschaftlichen Test verkaufen zu wollen.

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Okt 032008
 

Mit Hilfe des neuen Handhelden aus dem Hause Nintendo wird es in Zukunft möglich sein, über den DSi-Shop diverses Softwarefutter downzuloaden.

Nintendo geht dabei auf Nummer sicher und schickt Dr. Kawashima in als erstes in das Rennen um die Downloadgunst der potentiellen künftigen DSi-Besitzer.

Beide Teile der erfolgreichen Franchise werden als erstes im Shop verfügbar sein und über leichte Anpassungen und Neuerungen verfügen. Reggie Fils-Aime im Wortlaut: „…each will feature DSi functionality of some kind.“ Um welche Funktionen es sich genau handeln wird wurde natürlich noch nicht verraten.

Im Wesentlichen also wahrscheinlich nicht viel Neues. Bleibt abzuwarten, ob Nintendo demnächst ein innovatives Spiel für den DSi veröffentlicht, welchen dessen neue Fähigkeiten voll zu nutzen vermag.

(via DSFanboy)

Sep 262008
 

Jetzt haben wir es amtlich: Dr. Kawashima hilft tatsächlich, Mathematikkenntnisse zu verbessern, die Konzentration zu steigern und hat darüberhinaus auch noch eine positive Wirkung, was unser Verhalten anbelangt. Dies hat eine Studie von Learning and Teaching Scotland (LTS) ergeben, bei der über 600 Schüler aus insgesamt 32 Schulen teilgenommen haben.

20 Minuten täglich Dr. Kawashima reichten bereits aus, um signifikante Verbesserungen feststellen zu können. Nicht nur, dass die Schüler dank Gehirnjogging mehrere Aufgaben richtig lösen konnten; auch die Zeit für die Komplettierung der Tests ging von vorher 18,5 auf 13,5 Minuten zurück.

Zum Schluss dieses Beitrags sei noch folgender Satz von Derek Robertson (LTS) erwähnt: „It shows teachers needn’t be afraid to use technology in the classroom.“ Dem schließen wir uns voll und ganz an.

(via Maxconsole)