Feb 282011
 
So einfach kanns gehen.
So einfach kanns gehen.

Game-Streaming war die große Sensation 2009. Egal ob Onlive oder Gaikai: die Möglichkeit, hardwarehungrige Spiele auf einem Micky Maus-PC daheim im Browser laufen zu lassen, klingt nach wie vor verlockend. Heute war es endlich so weit. Ich habe die Demo zu Mass Effect 2 im Browser via Gaikai gespielt.

Hat mich Gaikai überzeugt?

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Nov 162009
 
So funktionierts.
So funktionierts.
Zugegeben: Ich war schon von Beginn weg skeptisch, ob die vollmundigen Ankündigungen von Streaming-Services wie Onlive und Gaikai tatsächlich der Wahrheit entsprechen oder doch eher der Fantasie ihrer Schöpfer entspringen. Auf jeden Fall reisst der Strom an guten Nachrichten nicht ab: Vor einigen Tagen veröffentlichte CEO Steve Perlman (arbeiten dort auch noch andere Leute?) einen Blog-Beitrag, in dem er das Streaming auf Handys ankündigt. In einer Tech-Demo anlässlich der Wedbush financial conference demonstrierte man offenbar die Möglichkeit, sich Onlive-Games auch direkt aufs iPhone streamen zu lassen. Zudem sei es möglich, wie an einem PC auch anderen Spielern beim Zocken zuzusehen (Onlive verteilt den Spiel-Stream dann einfach auf mehrere User), Profile zu betrachten, usw. Einmal mehr fällt auf, dass es nur eine Tech-Demo ist, die wohl wie schon in früheren Präsentationen in einer kontrollieren Umgebung stattfand.

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Jul 062009
 

1. Publisher-Logos unter der Lupe
(superlevel.de)
Über die Relevanz dieses Artikels lässt sich sicher streiten. Aber die Kommentare und Einschätzungen zum Logodesign zahlreicher Publisher sind witzig zu lesen. Als grosser Gewinner geht übrigens SEGA hervor, dessen unbeirrtes Festhalten am 70er-Jahre-Look sehr gut ankommt. Das Schlusslicht bildet THQ mit seiner „Speed-Typografie, Bewegungsitalic mit Spoiler. Passt eher zu einem Rennauto-Bausatz-Hersteller.“

2. Eurogamer: Daumen hoch für Gaikai
(eurogamer.com)
Kurz nach der Onlive-Präsentation an der GDC übte sich Eurogamer in Kritik – das Prinzip könne schon rein technisch nicht funktionieren. Mittlerweile hat der Autor seine Sicht etwas revidiert und zeigt sich von David Perry’s Gaikai-Demo angenehm überrascht. Auf drei Seiten beschreibt er das Prinzip, und wieso es funktionieren könnte. Eine gesunde Portion Skepsis schwingt bei mir trotzdem immer noch mit.

3. Electroplankton wird DSiWare
(ds-x2.com)
Nintendo Japan schickt dank DSiWare ähnlich wie Sony ältere DS-Titel nochmals ins Rennen – diesmal digital. Einer der ersten ist Electroplankton, das ab Juli ’09 für 200 Nintendo-Punkte über den digitalen Vertriebskanal erhältlich sein wird. Keine schlechte Idee, denn erstens ist das Game so übel nicht und zweitens kommen so Spiele ans Tageslicht, die in so manchem Geschäft aufgrund von Platzmangel gehen mussten. Mehr davon bitte.

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Jul 012009
 

Ein Blick in die Zukunft.
Ein Blick in die Zukunft.

Onlive und Gaikai haben auf der Game Developers Conference für Furore gesorgt; spätestens seitdem ist das Thema Game-Streaming in aller Munde. Obwohl beide Dienste den Praxistest erst bestehen müssen und wir nach wie vor ein wenig skeptisch sind, hoffen wir, dass die Versprechungen zumindest in naher Zukunft eingehalten werden können.

Dave Perry hat heute ein Video zu Gaikai veröffentlicht, in dem wir das Teil in Aktion sehen. Wobei „das Teil“ ein wenig übertrieben ist, läuft alles doch einfach nur im kostenlosen Browser Firefox auf einer handelsüblichen Windows-Kiste. Zu sehen bekommt ihr World of Warcraft, EVE Online, Mario Kart 64, Spore und einiges mehr. Gaikai scheint sich allerdings auch für andere Dinge als Games zu eignen, öffnet Perry am Ende des Videos doch Photoshop und zeichnet damit munter drauf los.

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Mai 262009
 

Gaikai glänzt an der Electronic Entertainment Expo durch Abwesenheit.
Gaikai glänzt an der Electronic Entertainment Expo durch Abwesenheit.

An der Game Developers Conference vor ein paar Monaten hinterliessen vor allem die beiden Streaming-Dienste Onlive und Gaikai einen bleibenden Eindruck und wurden auch von unser genauer unter die Lupe genommen. Die E3 wäre eigentlich jetzt die perfekte Gelegenheit gewesen, die Dienste in Aktion zu sehen und ihre Entwickler mit kritischen Fragen zu löchern. Daraus wird aber leider nichts: Sowohl Onlive als auch Gaikai bleiben der Messe fern.
Bereits vor einigen Tagen zog sich Onlive mit der etwas fadenscheinigen Begründung zurück, man wolle nicht an einer Messe präsentieren, die vor allem für Retailer gedacht sei. Nun macht laut Bigdownload auch der zweite im Bunde einen Rückzieher: David Perry’s Gaikai gibt es ebenfalls nicht zu sehen. Ein Pressesprecher liess verlauten, Perry müsse alle seine Präsentations- und Interview-Termine absagen, da wichtige patent-rechtliche Punkte noch nicht abgeklärt seien. Ob und wann die breite Öffentlichkeit weitere Demos, Präsentation und Fakten zu Gaikai oder Onlive zu sehen bekommt, bleibt offen. Angesichts des näher rückenden Starts von Onlive (Herbst/Winter 09) wirkt das auf mich wenig überzeugend.

Apr 142009
 

Onlive verspricht mit seinem Streaming-Service für Games eine kleine Revolution der Branche. Trotz des zukunftsträchtigen Konzepts ist aber eher Skepsis denn Euphorie angebracht.

Onlive verspricht Streaming-Games ab Ende 2009
Onlive verspricht Streaming-Games ab Ende 2009
Es war eines der Highlights der diesjährigen Game Developers Conference: die Präsentation Streaming-Services Onlive durch die gleichnamige Unternehmen. Onlive macht Schluss mit stationären Konsolen, mit Raubkopien oder dem Gang in den Softwareladen – stattdessen setzt man auf Games, die direkt ins Wohnzimmer des Users gestreamt werden, quasi Games-on-Demand. Errechnet wird das Game also nicht mehr beim Spieler auf der heimischen Konsole, sondern im Serverzentrum von Online – übertragen wird nur noch das Bild, ähnlich einem Videostream.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Kein lästiges Aufrüsten mehr am PC, keine Entscheidungsschwierigkeiten mehr bezüglich dem System (denn ein Stream macht keinen Unterschied zwischen PS3-Spiel oder Wii-Game), keine raubkopierte Software mehr, keine Installationen oder verkratzten DVDs. Eine scheinbar geniale Lösung also, zukunftsträchtig und voll im Trend. Aber kann ein Service wie Onlive beim heutigen Stand der Technik überhaupt funktionieren?

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