Jun 062013
 

UPDATE!: Albert hat den Trailer fertgeschnipelt und im Beitrag findet ihr diesen nun. In ihm werden nun auch die Special Guest enthüllt. Also ich hab Bock!

Wenn etwas auf gamgea.com Tradition hat, dann ist es die Live-Berichterstattung während der e3. Der zu Wiiwelt-Zeiten eingeführte Textchat wurde mit LowRez HD in das Format des kommentierten Livestreams portiert. Technisch nicht ganz gut, aber lustig. Doch dieses Jahr lassen wir uns nicht lumpen: Neue Technik, neuer Mut und mehr Leute. Jawoll.

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Sep 242008
 

Auch wenn es manche noch immer nicht wahrhaben wollen: Computerspiele sind längst integraler Bestandteil der Jugendkultur. So hat eine jüngst in den USA durchgeführte Studie von Pew Internet & American Life Projects ergeben, dass insgesamt 97% aller Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren begeisterte Computerspieler sind.

„Game playing is universal, with almost all teens playing games and at least half playing games on a given day. Game playing experiences are diverse, with the most popular games falling into the racing, puzzle, sports, action and adventure categories.“

Die genauen Ergebnisse der Studie könnt ihr euch über die Quellenlinks ansehen. Was mir allerdings etwas sauer aufstößt ist das Kommentar der leitenden Forscherin der Studie, Amanda Lenhart. Sie gab nämlich folgendes von sich: „Es zeigt, dass Spieler soziale Menschen sind. […] Sie kommunizieren viel, sie treffen sich von Angesicht zu Angesicht.“

Nicht, dass ihre Aussage negativ wäre – sie klingt für mich nur etwas „überrascht“. Ist es wirklich so erstaunlich, dass selbst Computerspieler soziale Menschen sind? Und wir kommunizieren sogar – unglaublich!

Versteht mich nicht falsch: Ich halte solche Studien für sinnvoll und richtig. Beim Lesen solcher Statements habe ich manchmal allerdings noch immer das Gefühl, einer anderen Spezies anzugehören, bei der man immer wieder überrascht ist, menschliche Züge festzustellen. Oder ist meine Kritik jetzt etwas zu harsch? Was meint Ihr?

(via PewInternet, Standard, Bildquelle)

Aug 272008
 

Super Mario, Mario Kart, Paper Mario, Mario Galaxy, Mario Baseball, Mario Tennis, Mario Strikers, Mario & Sonic, Mario Basketball etc. – inzwischen gibt es über 200 Spiele, in denen Mario sein Unwesen treibt. Mit über 295 Millionen verkauften Exemplaren gelten die Mario-Spiele als erfolgreichste Videospielereihe überhaupt. Kein Wunder also, dass es sich bei Mario um die weltweit bekannteste Videospielfigur handelt. Wenn es an etwas auf Nintendo-Konsolen keinen Mangel gibt, dann sind das Mario-Games.

Doch hat Mario möglicherweise seinen Zenit bereits überschritten? Sollte Mario nur noch als Nintendo-Maskottchen fungieren ähnlich wie Micky Maus bei Disney? Diese Fragen werden in einem Artikel bei Tech & Gadgets auf MSN aufgeworfen. Das Fazit dort lautet in etwa, Nintendo könne auch ohne Mario weiterhin den Pfad der Kreativität und Innovation beschreiten und würde darüberhinaus nicht mehr gezwungen sein, auf das „Arbeitspferd“ Mario zurückzugreifen für Spiele, die seiner ohnehin nicht würdig sind.

Ist es also an der Zeit, Mario schön langsam in den Ruhestand zu schicken? Soll sich Nintendo mehr auf neue Helden in neuen Geschichten konzentrieren? Oder wäre für euch eine Welt ohne neue Mario-Games nicht vorstellbar? Wie denkt ihr darüber?

(via MSN)

Aug 182008
 

Bei Wikipedia steht unter Computerspiele unter anderem folgendes zu lesen: „Computerspiele prägen heute unsere Kultur und sie beeinflussen Menschen moderner Gesellschaften ebenso wie andere Massenmedien. […] In Deutschland gibt es viele ablehnende Vorurteile gegenüber den Computerspielen – sie führen gesellschaftlich und kulturell immer noch ein Nischendasein, wenn auch nicht wirtschaftlich.“

Zumindest kulturell hat sich die Lage vor kurzem sehr zum Positiven verändert, wurde doch der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (Game) nach langen Diskussionen als Mitglied im Deutschen Kulturrat aufgenommen. Der Geschäftsführer Malte Behrmann spricht von einem geradezu historischen „Meilenstein für die deutsche Medienpolitik“. Die Aufnahme in die Sektion Film und Audiovisuelle Medien kommentierte er weiter: „Zum ersten Mal ist ein Verband der Spieleindustrie im kulturellen Politikumfeld institutionell verankert worden. Damit ist die Spieleindustrie endgültig im kulturellen Bereich angekommen. Das ist ein großer Tag für die deutsche Spieleindustrie!“

Der Deutsche Kulturrat ist der anerkannte Spitzenverband der 210 Bundeskulturverbände und versteht sich als Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der EU. Ziel des Vereins ist es, bundesweit spartenübergreifende Fragen in die kulturpolitische Diskussion auf allen Ebenen einzubringen.

Mit der Aufnahme in den Kulturrat wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht, der mit dafür ausschlaggebend sein wird, dass Computerspiele in Zukunft neben Film, Musik, Theater usw. als gleichbedeutende Kunstform akzeptiert werden. Für mich nur noch eine Frage der Zeit, bis es so weit sein wird. Freuen wir uns darauf!

(via GAME, Deutscher Kulturrat)

Jul 282008
 

Nach der Messe ist vor der Messe. Die E3 ist vorbei und schon steigt die Vorfreude auf die diesjährige Games Convention in Leipzig (21.-24.08.2008). Doch wie sieht es mit der Zukunft der Games Convention aus? Findet sie 2009 nach wie vor in Leipzig statt? Oder doch lieber in Köln? Oder gar beides sozusagen in Konkurrenz? Oder vielleicht doch abwechselnd in Leipzig, München und Köln?

Geht es nach dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) findet die neue Messe GAMESCom ab 2009 in Köln statt. Leipzigs Messechef Wolfgang Marzin will jedoch an der „Marke“ Games Convenion und dem Standort Leipzig auch 2009 festhalten. Also womöglich zwei große Spielemessen in Deutschland 2009? Ob das sinnvoll wäre, darf bezweifelt werden…
Wie auch immer für 2009 entschieden wird – freuen wir uns auf die kommende Games Convention in Leipzig, bei der heuer die Schallmauer von 200.000 Besuchern durchbrochen werden soll.

(via heise)

Mrz 072008
 

Das Thema wurde jetzt schon öfters in den Kommentaren behandelt, ich möchte es gerne in einem kleinen Artikel aufgreifen.

Es gibt eine einfache Antwort auf diese Frage: Jede Konsole ist das, wozu sie gemacht wird, die Nutzung definiert den Charakter. Was ich damit meine ist, wenn jemand seinem Kind einen DS schenkt und dieses dann Spiele wie Pokémon oder My Little Pony spielt, dann ist er wohl eine „Kinderkonsole“. Wer sich ein Flashkarte kauft, um darauf Linux, einen FTP-Server oder VoIP laufen zu lassen, fällt in eine gänzlich andere Kategorie. Dazwischen gibt es viele Mischfromen, jeder nutzt seine Konsolen anders. Auf der Xbox 360 gibt es mehr Egoshooter als jedes andere Genre, wer aber Games für seinen jüngsten Sproß sucht, wird auch dort fündig, trotzdem ist sie eher an ein älteres Publikum gerichtet.

Die abwertenden Kommentare kommen meist (nicht immer) von Besitzern anderer Konsolen (im Falle des DS etwa PSP), weil diese ein sehr eingeschränktes Bild im Kopf haben und sich nicht auf das Thema einlassen wollen. Alles ausser der eigenen Hardware ist schlecht, dieses Phänomen gibt es schon seit den 70er Jahren und funktioniert in alle Richtungen. Auch DS Besitzer pöpeln über andere Konsolen, gab’s immer, wird’s immer geben. Aber auch das wirkt sich auf die allgemeine Meinung aus.

Das Image der Firmen in der Öffentlichkeit hat sich über Jahre hinweg aufgebaut und wird durch viele Missverständnisse geprägt. So ist die Playstation der Inbegriff für Videospiele, der GameBoy nur für die Kleinen, wie generell Nintendo. Die PS2 alles andere als eine Kinderkonsole, obwohl es auch dafür garantiert mehr Titel ab 3 Jahren als ab 16 oder 18 gibt. Was aber nicht heißen soll, dass alle Games ab 3 nur für Kinder sind, versteht mich nicht falsch. Tetris hat keine Alterbeschränkung und mehr Erwachsene als Kinder spielen es, etliche ander Beispiele lassen sich ganz leicht finden.

Ich kann diese Angelegenheit sicher nicht beenden, will ich mir auch garnicht anmaßen. Es gibt sicherlich noch mehr dazu zu sagen. Seht den Text einfach als kurzes Statement und kommentiert in Zukunft zu diesem Beitrag, statt bei jedem kleinen Anlass diese leidige Thematik wieder aufzugreifen (auch das wird nicht aufhören, ich weiß).

Dez 182007
 

Ihr kennt ja sicherlich alle das Video von Matthias Dittmeyer, welcher Vorwürfe gegenüber ARD, ZDF und WDR erhebt. Nun hat Matthias ein weiteres Video mit dem Titel Killerspiele in der Presse veröffentlicht und räumt aus seiner Sicht mit falschen Darstellungen von Bild und Co. auf.
Was haltet ihr von dem neuen Video? Unterstreicht er damit sein letzten Aussagen oder macht er sich nur lächerlich?