Aug 242008
 

Für die Messe Köln ein Schock, für Fans der GC allerdings ein Erguss von wahrer Freude. Auf der offiziellen Pressekonferenz der Leipziger Messe haben wir soeben erfahren, dass die Games Convention auch nächstes Jahr in Leipzig stattfinden wird: 19. bis 23. August 2009.

Die Leipziger Messe gab ein paar Zahlen an, die recht beeindruckend sind. So konnten bisher nicht nur über 200.000 Besucher gezählt werden, sondern nur 10% der Aussteller möchten nächstes Jahr nicht mehr nach Leipzig. Weiterhin wollen 68% der Fachbesucher die Messe in Leipzig und 83% der Besucher kommen wieder.

Aug 212008
 

War ja nur eine Frage der Zeit, bis sich sarcasticgamer.com nach Wii Fit nun auch Wii Music vorknöpft. Wenn ich es richtig verstanden habe hört man unter anderem: „And because it’s on the Nintendo Wii you’ll buy it like the mindless, brainwashed lemming that you are. And you like it because Nintendo says you will.“ :-)

Wie immer ist das Ganze natürlich nicht ganz ernst zu nehmen, obwohl diesmal meiner Meinung nach schon ein großes „Körnchen“ Wahrheit enthalten ist. Wii Music wird ziemlich sicher ein großer Erfolg, aber ist es auch was für Euch?

Aug 192008
 

Heute gibt’s mal was für unsere weiblichen Leser, das muss auch mal sein! Der französiche Designer John Nouanesing hat ein super Gespür dafür, was Frauen wollen und wie man Retro am besten an eben diese bringt. Leider ist das gute Stück bisher reine Fiktion, ja ich weiss, die Bilder sprechen eine andere Sprache. Aber leider gibt es den Geekini bisher nur als Konzept. Der erste, der einen Scherz über die Anordnung der Start und Select Tasten macht, fliegt raus! Das ist deutlich unter unserem Niveau. Das erste Mädel (bitte erst ab 18), welches ein ähnliches Bild an die Redaktion schickt, bekommt eine ganz besondere Überraschung.

(via johnnouanesing)

Aug 182008
 

Bei Wikipedia steht unter Computerspiele unter anderem folgendes zu lesen: „Computerspiele prägen heute unsere Kultur und sie beeinflussen Menschen moderner Gesellschaften ebenso wie andere Massenmedien. […] In Deutschland gibt es viele ablehnende Vorurteile gegenüber den Computerspielen – sie führen gesellschaftlich und kulturell immer noch ein Nischendasein, wenn auch nicht wirtschaftlich.“

Zumindest kulturell hat sich die Lage vor kurzem sehr zum Positiven verändert, wurde doch der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (Game) nach langen Diskussionen als Mitglied im Deutschen Kulturrat aufgenommen. Der Geschäftsführer Malte Behrmann spricht von einem geradezu historischen „Meilenstein für die deutsche Medienpolitik“. Die Aufnahme in die Sektion Film und Audiovisuelle Medien kommentierte er weiter: „Zum ersten Mal ist ein Verband der Spieleindustrie im kulturellen Politikumfeld institutionell verankert worden. Damit ist die Spieleindustrie endgültig im kulturellen Bereich angekommen. Das ist ein großer Tag für die deutsche Spieleindustrie!“

Der Deutsche Kulturrat ist der anerkannte Spitzenverband der 210 Bundeskulturverbände und versteht sich als Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der EU. Ziel des Vereins ist es, bundesweit spartenübergreifende Fragen in die kulturpolitische Diskussion auf allen Ebenen einzubringen.

Mit der Aufnahme in den Kulturrat wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht, der mit dafür ausschlaggebend sein wird, dass Computerspiele in Zukunft neben Film, Musik, Theater usw. als gleichbedeutende Kunstform akzeptiert werden. Für mich nur noch eine Frage der Zeit, bis es so weit sein wird. Freuen wir uns darauf!

(via GAME, Deutscher Kulturrat)

Aug 172008
 

Habe soeben ein Interview mit Toshio Iwai, dem Erfinder von Electroplankton, gelesen. Darin geht es um sein neuestes kreatives Werk Tenori-on. Dabei handelt es sich um ein – im weitesten Sinn – neuartiges Musikinstrument, welches man mit etwas Fantasie als nächsten Evolutionsschritt zu Electroplankton sehen könnte.

In dem Interview wird auch kurz auf Electroplankton und den DS eingegangen. Dabei fand ich folgende Antwort von Toshio Iwai sehr interessant: „Ich glaube, man kann eine Arbeit, die wirklich gute Möglichkeiten zur Interaktion bietet, nur als Software für eine Spielekonsole veröffentlichen.“

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Aug 142008
 

Ja ihr habt richtig gelesen, Wii ist nicht nur der Name unserer lieben Konsole, sondern auch ein Vorname. Ein 26 jähriger Amerikaner, der in New York aufgewachsen ist, musste in seinem ganzen Leben verbale Tracht Prügel einstecken, weil sein Vorname nicht regelkonform war. Nachdem Nintendo die ehemalige Revolution-Konsole in Wii umtaufte, schrieb der Bruder des jungen Mannes eine E-Mail an ihn: „Heilige Scheiße, die neue Nintendo Konsole heißt so wie du.“

Das Ende von der Geschichte ist, dass Wii Yatani mittlerweile ein ruhiges und glückliches Leben führt, denn seine Mitmenschen respektieren ihn. Zwar versuchte er Nintendo in der Zwischenzeit zu kontaktieren, doch niemand hatte Interesse gezeigt.

(via destructoid)

Aug 122008
 

Wir unterbrechen die trockenen, Nachrichten zu virtuellen Inhalten mit einer fleischgewordenen, „realen“ Videospiele-Ikonin. Gestern wurde das bereits siebte Lara Croft Modell (Angelina Joli nicht dazu gezählt) vorgestellt, Alison Carrol kommt aus England und ist zarte 23 Jahre alt. Sie darf nun ihren Job an den Nagel hängen und mit dem großen Namen um die Welt jetten, Autogramme geben und Stunts vorführen (das würde ich auch noch hinbekommen…).

Viel mehr, was es in Worte zu fassen gibt, interessiert uns eigentlich nicht. Folgt dem via Link und schaut euch das lecker Mädchen auf den (viel zu wenigen) Pressefotos genauer an. Interessiert sich denn überhaupt noch jemand für die Figur?

(via thesun)

Aug 082008
 

Jetzt wird es langsam Zeit für mich, nach dem Fliegenden Spaghettimonster endlich zu einer richtigen Religion zu konvertieren, um so sozusagen mein nächstes spirituelles Level zu erreichen. Vielleicht finde ich mein Seelenheil ja bei „Atariology“?

Dort heißt es übersetzt in etwa: „Wir glauben, dass alle Aspekte des Lebens vollständig verstanden werden können, wenn man das Leben als Spiel oder Simulation versteht.“ Dies zieht nach dem auf der Homepage zu findenden Manifest unter anderem folgende Konsequenzen nach sich:

– Wenn das Leben ein Spiel ist, dann ist der Tod das Ende des aktuellen Spiels
– Der Zweck des Spiels ist es herauszufinden, welchen Zweck das Spiel besitzt
– Die Definition, was gut und was böse ist, hängt von der jeweiligen Version des Spiels ab
– Einige Mitspieler sind real, andere rein von der Software erzeugte Charaktere. Im Spiel ist es unmöglich, zwischen diesen zu unterscheiden usw.

Eine sehr kreative Seite, welche es Wert ist, genauer erforscht zu werden. Im vorhandenen Shop kann man sich auch ein entsprechendes T-Shirt kaufen. Dort findet man nebenbei noch folgendes Statement: Atariology is a „humorous, postmodern, religious satire. The central idea of Atariology is that life is a videogame. The name is a humorous poke at Atari and Scientology.“

(via Atariology)