Adventures und Rollenspiele gibt es ja bereits wie Sand am Meer. Wirklich neue Akzente werden dabei immer seltener gesetzt. Vielleicht wollen wir Konsumenten aber auch garnichts Neues, sondern zocken gerne Titel, die uns an ihre Vorgänger oder Konkurenten erinnern!? Das muss wahrscheinlich jeder Spieler für sich selbst entscheiden, wer nichts komplett Neues erwartet kann hier aber getrost weiter lesen!
Lange mussten Fans des epischen ersten Teils von Two Worlds auf einen Nachfolger warten. Damals waren Spieler auf Konsole und PC hin- und her gerissen, ob der dichten Atmosphäre auf der einen und den eklatanten technischen Mängeln auf der anderen Seite. Ich selber habe den ersten Ausflug nach Antaloor damals geliebt und Two Worlds sogar Oblivion vorgezogen. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an den zweiten Teil. Ob sich diese Erwartungen tatsächlich erfüllt haben und die Fehler des ersten Teils behoben wurden, lest Ihr am besten selber im kompletten Review!

Unser Fazit: Freunde zünftiger Adventurekost mit Freude am fleißigen Aufleveln und dem Horten von Gegenständen werden frohlocken. Two Worlds 2 macht sehr vieles richtig, bietet eine riesige Spielwelt und eine schier endlose Waffenvielfalt. Wo die Sonne scheint, fällt in der Regel aber auch Schatten auf´s Zockerhaupt und so fühlt sich das Spiel oftmals einfach unfertig an. Grafikfehler, endlegende Gegenden, die wie ausgestorben sind und Bugs im Missionsdesign vermiesen immer wieder den Spaß am Spiel. Weltenbummler sehen darüber jedoch hinweg und verbringen gut dreißig Stunden in der reichhaltigen Welt Antaloors!
8/10 – Toll (8er sind eindrucksvoll geraten, haben aber ein paar erkennbare Probleme. Werden nicht jeden in erstaunen versetzen, aber sind ihr Geld absolut wert.)
Wir bedanken uns bei TopWare Interactive für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsmusters.
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Wüsstet ihr mit dem Namen Jane Jensen ohne nachzuschlagen etwas anzufangen? Glücklicherweise lag unserem Rezensionsmuster ein ausführliches Presse-Kit bei, sonst wäre uns die Verbindung zu einem früheren Meisterwerk vielleicht nicht so schnell aufgefallen.
Die gute Frau Jensen ist nämlich keine Unbekannte im Adventure-Genre, war sie doch maßgeblich an der Produktion von Police Quest III und EcoQuest bei Sierra On-Line beteiligt. Ihre wichtigsten Werke aber sind die drei Teile der Gabriel Knight-Saga, bei denen sie als Designerin tätig war. Nach über zehn Jahren halten wir also mit Gray Matter das (von Fans) langerwartete neue Spiel der Amerikanerin in Händen.
Das Herrenhaus von Dr. Styles beeindruckt optisch.
Unser Fazit: Düster und erwachsen präsentiert sich das neue Werk von Jane Jensen. Der Plot ist zwar in der Wissenschaft verwurzelt, trägt aber schnell neue Blüten in der Magie und dem Übernatürlichen, wodurch er in kürzester Zeit zu einem Mystery-Thriller erwächst. Wem dieser ganze Hokus Pokus nicht zuwider ist, den erwarten etliche Stunden guter Erzählkunst und (meist) logischer Rätselkost. Sind Charaktere und Story noch interessant (wenn auch dezent oberflächlich), kommt das eigentliche Spiel, das Adventure, nicht über das Mittelmaß hinaus. Wer die Wahl zwischen den Systemen hat und auf Erfolge pfeift, der ist sicher mit der PC-Version zwecks Maussteuerung besser bedient. Aber auch auf der Dreisechzig dürfen Freunde des unterversorgten Genres absolut zugreifen. In beiden Fällen sollten aber keine bahnbrechenden Neuerungen erwartet werden.
6/10 - In Ordnung (Die 6 ist ein wenig besser als der Durchschnitt, aber auch nichts Besonderes. Fans des Genres könnten ihren Spaß haben, aber der Großteil wird unbefriedigt zurück bleiben.)
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Nanu, schon wieder ein Review zu Divinity II? Ihr wundert euch zu Recht, denn Focus Home Interactive hat sich zu einem seltsamen Schritt entschlossen. Ursprünglich als DLC-Erweiterung angekündigt, erscheint Flames of Vengeance nun im Bundle mit dem Hauptspiel und separat überhaupt nicht (Xbox 360).
Das ist für Käufer der ursprünglichen Version von Divinity II natürlich ein echtes Ärgernis. Denn zum einen erzählt die Erweiterung die Story zu Ende, zum anderen wurden in der Neuauflage Technik und Optik verbessert. Um aber in den Genuss des Quasi-DLCs zu kommen, muss das Komplettpaket inklusive das nahezu unveränderte Hauptspiel noch einmal zum vollen Preis käuflich erworben werden.

Unser Fazit: Wenn man von dem obigen Punkt einmal absieht, gibt es aber insgesamt sehr wenig zu meckern. Jeder Freund von Action-Rollenspielen, der bisher noch nicht in die Welt Rivellon abgetaucht ist, sollte sich schleunigst dieses Paket besorgen. Schon die erste Inkarnation von Divinity II schrammte nur knapp an der Neun vorbei, diese Wertung hat sich die Neuauflage mit all ihren Neuerungen nun redlich verdient.
9/10 - Großartig (Eine 9 ist eine hervorragende Errungenschaft. Es gibt kleinere Ungereimtheiten, die aber vernachlässigbar sind und das Gesamtbild nicht erschüttern können.)
Wir bedanken uns bei dtp Entertainment für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsmusters.
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Shaun White, amerikanischer Snowboarder und Busenfreund von Tony Hawk darf diesmal, im neuen Release von Ubisoft, seinen Namen für ein Skateboard-Spiel hergeben. Schauen wir also mal, ob er auf dem Skateboard eine ähnlich gute Figur macht, wie auf dem Snowboard.
Unser Fazit:Shaun White Skateboarding ist ein kurzweiliger Zeitvertreib und bringt insbesondere Gelegenheitsspielern durchaus ein paar Stunden ordentlichen Spielspaß. Dabei hilft vor allem die leicht zu erlernende Steuerung und das gut zugängliche Gameplay. Es macht durchaus Spaß mit anzusehen, wie die graue Welt sich nach unseren Aktionen wieder in bunte Farben hüllt. Aufgrund der geringen Anforderungen an den Spieler, den fehlenden Tiefgang im Spiel und dem doch recht mageren Online-Modus kommen jedoch Joystick-Profis und ambitionierte Skateboard-Fans eher nicht auf ihre Kosten. Die Hintergrundgeschichte ist interessant und verpasst dem Spiel damit einen ganz eigenen Charme. Dazu kann der gelungene Soundtrack mit kompletter lokalisierter Sprachausgabe über die triste und detailarme Grafik nur wenig hinwegtrösten – Clippingfehler und Popups fallen immer mal wieder störend auf. Die Möglichkeit das Spiel auch in 3D zu spielen ist positiv hervor zu heben, konnte aber wegen fehlender Hardware leider nicht getestet werden.
7/10 – Gut (Eine 7 steht für solide Spiele, die definitiv ihre Freunde finden werden. Lässt Wiederspielwert vermissen, ist zu kurz oder weist andere Mängel auf, die nicht ignoriert werden können. Die Erfahrung bereitet aber insgesamt Spaß.)
Wir bedanken uns bei Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsmusters
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Bei der noch bis morgen laufenden Aktion “Day of the Dead” heisst es: Pay what you wish!. Der Einstiegspreis liegt bei 3$ für drei Spiele:
- The Path (“A short horror game inspired by older versions of Little Red Ridinghood (Rotkäppchen), set in modern day“),
- Fatale (“Fatale offers an experimental play experience that stimulates the imagination and encourages multiple interpretations and personal associations“) und
- The Graveyard (“An experiment with realtime poetry, with storytelling without words“)
Wer mindestens 50$ zahlt erhält außerdem noch eine besondere Überraschung. Ein unterstützenswertes Konzept, wie ich finde – und deshalb werde ich mir die Spiele heute noch kaufen.
Alle Spiele sind hier sowohl für Windows als auch für Mac-Plattformen (teilweise nur Intel) erhältlich.
Lange mussten Fans des Vorgängers auf die Fortsetzung warten, doch endlich ist er da: Der zweite Teil zum Überraschungshit Mafia des Jahres 2002.
Die Vorzeichen standen von Beginn an gut, denn der Entwickler des Originals (Illusion Softworks, jetzt 2K Czech) durfte sich auch um das Sequel kümmern und sich dabei scheinbar alle Zeit der Welt lassen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich am eigentlichen Gameplay kaum etwas geändert hat. Wer Mafia mochte, wird auch mit dem Nachfolger rundum zufrieden sein.
Die gute alte Zeit.
Unser Fazit: Wenn Mafia II ein Film wäre, würde man es für seine grandiose Ausstattung loben. Lediglich Liberty City kann Empire Bay in Sachen Detailreichtum das Wasser reichen. Andere Vergleiche zu GTA IV, abgesehen von der freien “Autowahl”, können nicht gezogen werden. Die in den vierziger und fünfziger Jahre angesiedelte Gangster-Saga ein sehr geradliniges Action-Spiel geworden. Wie schon beim Vorgänger dient die Stadt größtenteils nur als wunderschöne Kulisse für die Story, bietet darüber hinaus aber kaum Aktionsmöglichkeiten. Wenn ihr den ersten Teil gespielt habt, dann kommt euch die Mischung sicher bekannt vor: Etwa zwei Viertel des Spiels bestehen aus Autofahrten, in denen ein besonders Auge auf die Gesetzeshüter zu richten ist, ein Viertel kommt der Story zuteil und das letzte Viertel wird in grandiosen Action-Sequenzen zugebracht.
Die Spieldauer geht mit etwa sechzehn Stunden noch in Ordnung, allerdings werdet ihr diese Zeit nur in Empire Bay verweilen können, wenn ihr auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad spielt, so gut wie alle Erfolge/Trophäen ergattert und ab und zu auch mal die Schönheit der Umgebung genießt. Alle anderen bekommen das Ende erheblich früher zu sehen, was in Anbetracht der langen Wartezeit natürlich mehr als schade ist.
8/10 – Toll (8er sind eindrucksvoll geraten, haben aber ein paar erkennbare Probleme. Werden nicht jeden in erstaunen versetzen, aber sind ihr Geld absolut wert.)
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Es ist wie verhext. Gerade war es noch knapp 20.00 Uhr. Als ich das nächste Mal auf die Uhr gucke ist es schon 23.50 Uhr. Dabei wollte ich doch nur noch mal eben den einen Level zu Ende spielen. Und jetzt kommt gleich dieser fiese Boss-Gegner – nur noch den und dann geht es ins Bett. Boss gelegt, Epische Waffe gefunden, die muss ich noch kurz mal ausprobieren und schon ist es halb ein Uhr in der Nacht. Verdammt. Dieses Spiel raubt mir den Schlaf – und das ohne Online-Modus.

Die Rede ist von Torchlight. Dem Diablo-Klon aus dem Hause Runic Games, geschaffen von den beiden ehemaligen Blizzard North-Gründern Travis Baldree und Max Schaefer. Um es vorweg zu nehmen, Torchlight fühlt sich an wie Diablo, es spielt sich wie Diablo und es sieht aus wie Diablo mit dem Grafikstil von WOW. Und das ist eher ein Kompliment als eine Kritik.
Unser Fazit: Torchlight sieht gut aus. Torchlight macht Spaß. Klar, eigentlich bietet Torchlight wenig Neues. Die Ähnlichkeit zu Diablo ist nicht zufällig. Weder optisch noch von der Qualität. Hier passt einfach alles zusammen. Ansprechende Grafik (Comicstil), riesige Dungeons, Items, Waffen, Rüstungen ohne Ende, motivierendes Leveldesign, abwechslungsreiche und fordernde Gegner – RPG-Herz was willst du mehr? – Vielleicht einen Mehrspielermodus, ein paar mehr Charakterklassen oder die eine oder andere Quest mit mehr Tiefgang. Dennoch ist Torchlight absolut gelungen und für jeden Fan des Vorbilds auf jeden Fall einen Kauf wert. Für mich das perfekte Spiel um die Wartezeit auf Diablo 3 zu überbrücken.
8/10 – Toll (8er sind eindrucksvoll geraten, haben aber ein paar erkennbare Probleme. Werden nicht jeden in erstaunen versetzen, aber sind ihr Geld absolut wert.)
Wir bedanken uns bei JoWooD für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsmusters.
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Trine solltet ihr mal ausprobieren!
Trine ist inzwischen recht günstig via PSN und für den PC zu ergattern und sollte unbedingt mal von euch angespielt werden! Sozusagen ein Anspielbefehl von mir an euch. :-)
Atlus bringt glücklicherweise eine Fortsetzung, welche im Frühjahr 2011 erscheinen soll. Trine 2 wird dann auch über einen 3-Spieler Online-Koop-Modus verfügen (YEAH!!) und auch die Fähigkeiten der drei Charaktere werden stärker ausgearbeitet. Soll heißen, die Fähigkeiten unserer drei Protagonisten werden sich noch stärker voneinander unterscheiden.
Alles in allem klingen die Änderungen schon mal sehr vielversprechend. Ob Trine 2 wie schon Teil 1 auch via PSN und PC vertrieben wird, läßt Atlus allerdings noch offen. Der Gameplay-Trailer sieht schon mal bezaubernd aus.
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Ich liege auf dem zweiten Platz, der Wagen vor mir passiert gerade eine kritische Stelle. Wenn ich ihn jetzt nicht erwische, hat er das Rennen so gut wie in der Tasche. Glücklicherweise zeigt meine Energieleiste noch genügend Reserven. Auf Knopfdruck fliegt der am Straßenrand geparkte Tanklaster effektvoll in die Luft.
Der Erstplatzierte gerät durch die Druckwelle der Explosion ins schleudern und zerschellt in einem spektakulären Crash an der Leitplanke. “Erwischt!” denke ich mir jubilierend, doch nur Sekundenbruchteile später sehe ich aus dem Augenwinkel eine riesige Abrissbirne auf mich zurasen. Unwillkürlich ziehe ich den Kopf ein, nur um mich im gleichen Moment darüber zu amüsieren. “Hey, es ist doch nur ein Spiel, du Depp.” Doch weder diese Reaktion noch die abrupte Lenkbewegung zeigen auch nur den Hauch von Erfolg. Gnadenlos zeigt mir das Spiel den Totalschaden in einer Außenansicht. Ich fluche. Zurückgefallen auf den vierten Platz und nach der nächsten Kurve wartet bereits die Ziellinie. Beim nächsten Mal lasse ich mich nicht so leicht abschütteln!
Noch steht der Turm.
Unser Fazit: Was hier auf dem Bildschirm geboten wird, geht weit über den normalen Arcade-Raser hinaus. Split/Second ist mehr Action-Orgie als Rennspiel, gefahren werden muss aber natürlich trotzdem ordentlich. Leider ist der Tiefgang auch nicht viel höher, als bei einem typischen Sommer-Blockbuster mit Starbesetzung. Die Zerstörung der Umgebung ist das einzige Alleinstellungsmerkmal, welches zwar perfekt in Szene gesetzt wurde, aber auch einige Limitationen im Gameplay offenbart. Split/Second ist dennoch das perfekte Spiel für Adrenalin-Junkies und ausgehungerte Bournout-Fans, mit etwas zu geringem Wiederspielwert und leider nur acht Wagen gleichzeitig auf der Stecke.
8/10 - Toll (8er sind eindrucksvoll geraten, haben aber ein paar erkennbare Probleme. Werden nicht jeden in erstaunen versetzen, aber sind ihr Geld absolut wert.)
Wir bedanken uns bei Disney Interactive für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsmusters.
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Der packende Debütroman Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky erlangte den Status eines Kultbuches, worin der Autor die Metro von Moskau zu einem phantasievollen, dystopischen Zufluchtsort für die verbliebenen Menschen stilisierte. Die vom ukrainischen Entwicklerteam 4A Games gleichnamige Videospiel-Anpassung nimmt sich des literarische Erfolgserbes an und konstruiert aus dem reichhaltigen Material ein stimmungsvoll inszeniertes Abenteuer.
Diesmal also ein Spiel zum Buch. Eine interessante, ungewöhnliche Ausgangslage. Zunächst die Hintergründe: Dmitry Glukhovsky, der Autor des in Endzeitstimmung schwelgenden Romans, konnte zu Beginn diesen durchschlagenden, weltweiten Erfolg nicht wirklich einkalkulieren. Die Fahndung nach Verlagen erwies sich als problematisch, weswegen er die Publikation seines geschaffenen Werkes über das Internet betrieb. Dort scharten sich gleich enthusiastische Fan-Scharen zusammen und in Zusammenarbeit mit der Internet-Gemeinde entstand dann das gerühmte Metro 2033. Das Videospiel selber besinnt sich nicht sklavisch darauf, die im Buch ausgebreitete Fiktion nibelungentreu nachzuerzählen, sondern liefert eine medienspezifische Umarbeitung mit einer adrenalinreifen, intelligent aufgemachten Anpassung. Das Spiel selber dürfte dem Erfinder des Szenarios treu geblieben sein, entstand es doch in enger Zusammenarbeit mit dem Autor.
Unser Fazit: Metro 2033 gelingt das schwer zu meisternde Kunststück, sich im stark nivellierten, stromlinienförmigen Markt der Ego-Shooter positiv aus der in Reih und Glied aufgestellten Masse hervorzutun. Durch frisch anmutende Ideen, ein anregendes Szenario und eine überbordende Detailverliebtheit geht der eigentlich auf eine konventionelle Mechanik zurückgreifende Shooter mit vielerlei exklusiven Alleinstellungsmerkmalen auf Brautschau. Der noch unverbrauchte Schauplatz wurde dank einer technisch-virtuosen Glanzleistung beklemmend und atmosphärisch brillant inszeniert. Die intensiven, teilweise aber aufgrund der schieren Gegnermassen etwas plump wirkenden Feuergefechte sind taktisch anspruchsvoll und die geheimnisumwitterte Geschichte lässt zwar vieles unnötig im Dunkeln, kann aber bis zum Ende fesseln. Alles in allem ein atmosphärisch unheimlich gelungener Shooter, der in vielen Momenten die Spannung pointiert zum Bersten bringt und auch aufgrund seines limitierten Umfanges durchweg ohne spürbare Duchhänger auskommt.
8/10 – Toll (8er sind eindrucksvoll geraten, haben aber ein paar erkennbare Probleme. Werden nicht jeden in erstaunen versetzen, aber sind ihr Geld absolut wert. )
Wir bedanken uns bei THQ für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsmusters.
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