Sep 062011
 
Variationen der Namensaussprache
Variationen der Namensaussprache

Muammar al-Gaddafi, der ehemalige Herrscher von Libyen befindet sich aktuell auf der Flucht und ist irgendwo untergetaucht (hoffentlich bleibt er dort).

Journalisten haben deshalb erstmals Zutritt zu seinen Palästen. In einem davon findet sich ein kurioser Gegenstand, der in folgendem Video klar sichtbar ist.

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Feb 162009
 

1. Hype oder nicht? „An Analysis Of MadWorld’s Marketing“
(siliconera.com)
MadWorld
sieht aus wie Sin City und weist wohl auch ungefähr dessen Brutalitätsgrad auf. Dass der Titel auf Gamesites rund um den Globus enorm viel Aufmerksamkeit erhält, liegt aber nicht nur an der aufregenden Optik. Sondern auch an starkem Marketing. Siliconera hat die Werbeaktivitäten rund um das Wii-Game genauer unter die Lupe genommen.

2. Prince of Persia LEGO kommt
(kotaku.com)
Jetzt wird es kompliziert: Es gibt zwar schon LEGO Star Wars, LEGO Batman und LEGO Indiana Jones. Aber bei Prince of Persia LEGO handelt es sich nicht um ein Game, sondern tatsächlich um LEGO-Spielfiguren und -teile. Die Kooperation kam dank dem Film Price of Perisa zustande, den Walt Disney und Jerry Bruckheimer Films drehen. Auch wenn wir in der Redaktion alle gerne mit LEGO-Steinen spielen, so hoffen wir doch auf ein baldiges Abenteuer des Prinzen in einer digitalen LEGO-Welt.

3. „Spielebranche erzielte 2008 neuen Umsatzrekord“
(golem.de)
Keine Überraschung, aber trotzdem schön anzusehen: Die Spielebranche hat in Deutschland 2008 satte 14% mehr Umsatz gemacht als im Jahr davor. Das sind Wachstumsraten, die sich andere Branchen nur erträumen können. Besonders stark waren Wii, PS3 und Xbox 360 – enttäuschend die PC-Games und auch die Playstation Portable. Für die PSP erschienen 2008 sogar weniger Games als 2007…

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Jan 292009
 
Der Prinz hat noch nicht genug.
Der Prinz hat noch nicht genug.
Prince of Persia durchgespielt? Falsch gedacht. So wie am Ende eines jeden schlechten trashigen Actionfilmes der Bösewicht noch einmal aufsteht und dem Helden die Gelegenheit gibt, ihn doch noch richtig umzunieten, so kämpft sich auch der Prinz noch eine Runde weiter. Prince of Persia Epilogue heisst der downloadbare Inhalt (DLC), den Ubisoft ab dem 26. Februar für die Konsolen verfügbar macht. PC-User bleiben leider draussen, ein Preis steht noch nicht fest.

Ubisoft rechnet dank einem angenehm knackigen Schwierigkeitsgrad mit ungefähr 3 Stunden zusätzlichem Gameplay. Ein unterirdischer Palast stellt die Kulisse für das Drama, eine neue Sprint-Attacke will erlernt werden und dank der ebenfalls neuen ‚Energie-Kraft‘ kann der Prinz Objekte auseinander sprengen und so Fluchtwege schaffen. Wer sich erfolgreich durch den Epilog kämpft, erhält als Bonus Zugang zu Prototypen der beiden Charaktere aus einer frühen Entwicklungsphase des Spiels.

Prince of Persia reiht sich damit in eine immer länger werdende Reihe von Spielen ein, die mit downloadbarem Content die Kunden bei der Stange halten. Die Entwickler haben endlich bemerkt, dass die früher oftmals als Addons verkauften Levelpakete auch prima via XBL oder PSN verscherbelt werden können. Zudem sind die Inhalte für die beiden Konkurrenten Playstation 3 und Xbox 360 ein zentrales Mittel, um sich voneinander abzugrenzen (siehe The Lost and Damned, erscheint nur für Xbox 360). Ich bin sicher, dass wir 2009 noch viel mehr solche Inhalte sehen werden. Mir soll’s recht sein: So bequem ist man noch selten an gutes Futter gekommen.

Hidden Text
Jan 022009
 

Spätestens seit dem Erfolg der Wii ist der Globus geteilt, in alteingesessene Gamer und absolute Beginner. Schon zuvor boten Die Sims, Animal Crossing und etliche andere Titel eine offene Welt, die keine Bestrafung für den Spieler vorsah und fanden reißenden Absatz. Wer nicht mit einem NES-Controller großgeworden ist, der hat es mitunter nicht leicht in der aktuellen Games-Landschaft, die sich in ihrer Mehrheit noch immer an den klassisch trainierten Spieler richtet (Fallout, Gears of War, Call of Duty usw.), zurechtzufinden. Auch im neusten Teil der Prince of Persia Reihe ist ein virtuelles Ableben nicht im Gameplay vorgesehen.

Statt zu sterben, seht ihr diese Situation nur allzu oft...
Statt zu sterben, seht ihr diese Situation nur allzu oft...

Wenn ihr mit dem Prinzen und Elika noch nicht unterwegs wart, hier eine kleine Zusammenfassung. Wann immer ihr einen Sprung macht, der den sicheren Tod zur Folge hätte, ist Elika, mit magischen Fähigkeiten ausgestattet, zur Stelle und reicht euch ihre rettende Hand. Der Protagonist wird zur letzten Stelle transportiert, an der er festen Boden unter den Füßen hatte. Ein Spiel dieser Art ohne zählbare Sanktionierung mutet für den langjährigen Spieler zunächst etwas befremdlich an. Wo ist die Herausforderung, wenn ein Sprung ins Leere keine Folgen hat? Bei Kämpfen sieht es ähnlich aus, bevor euch das Monster den Garaus machen kann, retten ein Tastendruck oder, falls dieser misslingen sollte, wieder die gute Elika.

Man könnte nun die Frage stellen, ob die Art und Weise, wie Gamedesigner uns bisher ihr Kreationen vorgesetzt haben, die einzig richtige Methode ist oder ob es nicht langsam an der Zeit ist, mit dieser Tradition zu brechen.

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Dez 072008
 

Stellt euch vor ihr lebt im „finsteren“ Mittelalter und euer Kopf ist von technischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts durchdrungen. Irgend jemand ist hier im falschen Film – beziehungsweise im falschen Spiel.

Der Prince of Persia im Cel Shading Look: Eine Augenweide.
Der Prince of Persia im Cel Shading Look: Eine Augenweide.

Nach dem fulminanten Sands of Time distanzierte sich die als Milchkuh zweckentfremdete Melkmaschinerie zusehends von den orientalisch und persisch angehauchten Wurzeln. Und verkam zu einer seelenlosen Reagenzglas-Geburt mit allerlei martialischem Kampfgeplänkel, das den grobkörnigen Charme eines Wrestling-Kämpfers in sich barg. Doch nach Jahren der inneren Einkehr können wir endlich frohlocken und in ein Abenteuer aus Tausendundeiner Nacht stürzen, so dass wir uns infolge der erzählerischen Sogwirkung wie in der großformatigen Märchenvorlage von allen Alltagsgegenständen abschotten können. Doch können wir das wirklich?

Das neue Prince of Persia weckte schon allein durch die Tatsache mein Interesse, dass sich die Entwickler besonders optisch von den Vorlagen abheben wollten. Der unnachahmliche und künstlerisch extrem wirkungsvolle Cel Shading -Look, der selbst dem konservativsten Spiel-Konzept neue Frische einhaucht, verpasste dem stagnativen Sackgassen-Leerlauf eine unbedingt notwendige Gesichtsfrische. Das Spiel erlangte in Sekundenbruchteilen knallrote Bäckchen. Und spätestens nach dem man erfuhr, dass sich der Prinz auf die lebensrettende Daueraufsicht einer gravitätischen Amazone stützt, wurden Erinnerungen an das zauberhafte ICO wach. Also, die Zeichen standen mehr als gut und man wickelte sich schon vorsorglich in eine gedämpft optimistische Erwartungshaltung ein.

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