Aug 282008
 


Ja, sie sind etwas speziell, unsere asiatischen Freunde. Während man sich hier als Gamer (Casual Games mal ausgenommen) immer noch als etwas schräge Spezies wähnt, sind Spiele in Japan, Korea & Co. weitaus mehr verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert. Das jüngste Beispiel stammt aus dem Land der aufgehenden Sonne und betrifft Afrika. Genau, das Wildtier-Beobachtungs-Spektakel, das bei uns nicht erscheint. Das Excel Hotel Tokyu in Handea bietet nämlich extra für den Release des Games eine Promoaktion an. Kunden, die in einem der mit High-Def-Beamer ausgestatteten Zimmer übernachten, können dort auf Leinwand Afrika spielen – für knapp 120 EUR pro Nacht. Im Doppelzimmer bezahlt man gar je 93 EUR pro Person. Und weil auch Gamer ab und zu mal Hunger bekommen, gibts für weitere 24 Euronen ein „Savannen-Mahl“ mit Hamburger, Gemüse und grilliertem Seafood. Wo man in der Savanne Meeresfrüchte herbekommt, ist mir zwar schleierhaft; trotzdem möchte ich seit heute in Japan leben (via kotaku).

Jul 292008
 

Microsofts Ankündigung, Xbox Live auf dem PC gratis anzubieten, hat einigen Staub aufgewirbelt. Besonders stossend ïst für uns Konsolenfans die Begründung: Man sei der Ansicht, dass ein bezahlter Dienst auf dem PC nicht funktionieren würde. Aber es kommt, wie es kommen muss und einige Titel bieten ja bereits Plattform übergreifendes Gameplay an. Um das zu promoten, bietet Microsoft jetzt laut eurogamer gratis Mehrspieler-Matches – auch für Xbox Live Silber Mitglieder. Zocken darf man allerdings nur die Cross-Plattform Titel, also Shadowrun, Universe at War: Earth Assault, und Lost Planet: Colonies. Und leider ist keines dieser Games wirklich toll, mit Ausnahme von Lost Planet vielleicht. Zudem ist die Aktion beschränkt: „For a limited time, we are offering free online multiplayer on Xbox 360 Games for Windows titles that offer Live cross platform play. This promotion won’t last, so we encourage everyone to take advantage of it while they can.“ Komisch – Promoaktionen werden doch sonst immer gross angekündigt? Wie auch immer, wir nehmen was wir kriegen können. Und ich kann’s mir nicht verkneifen, aber wer hat genau das (jedenfalls teilweise) vorausgesagt? Na klar – ich wars.