Feb 172010
 
To be on Top
To be on Top
Ja, es ist lange her, aber auch meine Wenigkeit hatte zu Zeiten des Commodore 64 (für alle Jüngeren unter uns – der meistverkaufte Computer aller Zeiten) unzählige nicht-legal erworbene Kopien von Spielen aller Art. Damals gab es tatsächlich noch kein Internet und wir haben die Spiele via Briefpost „geswapped“. Auf diese Art und Weise habe ich auch meine ersten Erfahrungen mit der Kriminalpolizei gehabt – aber das ist eine andere Geschichte.

Also, in meinen Diskettenboxen tummelten sich hunderte von „Games“, z.T. mit tollen Cheat-Funktionen optimiert und bereit zum Durchspielen – was ich indes so gut wie nie getan habe. Ich kann mich an genau zwei C64-Spiele erinnern, die ich durchgespielt habe: The Last Ninja 2 sowie „To be on Top“ – ausgerechnet diese beiden Spiele hatte ich aber käuflich erworben.

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Dez 032009
 

International-Karate-Plus (C64)
International-Karate-Plus (C64)

Retro ist in. Egal ob Frisur, Inneneinrichtung, Sonnenbrille oder das Radio im Badezimmer: Das Design der 70er und 80er ist allgegenwärtig. Und so ist es kaum verwunderlich, dass auch die Computerspiele-Industrie die Klassiker aus den 70ern und 80ern immer wieder neu aufwärmt. Insbesondere seit es möglich ist mit seiner Konsole Spiele aus dem Netz zu laden, sind Remakes und Neuinterpretationen von Spiele-Klassikern vermehrt anzutreffen. Und auch im App-Store (für das iPhone) tummeln sich mehr und mehr Klassiker für kleines Geld.

Für die Hersteller ist das natürlich eine tolle Sache. Mit sehr wenig Aufwand können sie zwei Zielgruppen mit einer Klappe schlagen: Die Ü30er, also die Generation C64, die in Nostalgie schweben kann und sich nur allzu gerne an damals erinnert. An Zeiten als ein Spiel noch in 64kb RAM passte und die Musik mit drei Stimmen auskommen musste. Und auf der anderen Seite die nachwachsende Generation, die für wenig Geld tolle Spiele spielen kann – abseits von Mainstream, Grafik- und fps-Wahn.

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Nov 302009
 

Ich weiß, ich bin ein Dinosaurier. Zwar noch recht gut erhalten, aber doch irgendwie schon steinalt. Das fiel mir wieder auf, als mein erster Gedanke beim Anspielen von Shatter (PSN-Download) „Arkanoid“ war. Arkanoid (von 1986) war ein Beakout-Clone (von 1976). Gut, den habe ich zumindest zu der Zeit noch nicht gespielt.

Das Spielprinzip

Arkanoid
Arkanoid
Breakout und alle Clones wie z.B. eben genanntes Arkanoid beruhen auf demselben Spielprinzip: Mit einem Schläger wird ein Ball auf den Bildschirm geworfen, der dann am oberen Rand auf Mauersteine trifft, diese zerstört und dann wieder abprallt und vom Schläger wieder nach oben gelenkt werden muss. Verpasst man einen Ball, verliert man ein Leben. In manchen Steinen befinden sich Power-Ups, die mehr Bälle, einen größeren Schläger und vieles anderen an Gimmicks bieten. So zerschießt man dann Level für Level eine Mauer nach der anderen.

Shatter
Anno 2009 gibt es seit einiger Zeit im PSN für 5,99€ das Spiel „Shatter“ welches auf genau diesem Spielprinzip basiert, es aber noch erweitert: Der Schläger ist nun eine Art Raumschiff und die einzelnen Levels sehen aus wie unterschiedliche Galaxien oder Sonnensysteme oder sowas in der Art. Das Raumschiff (der Schläger) bewegt sich nicht nur von links nach rechts und wieder zurück, sondern es gibt auch Levels in denen das Schiff links und die Steine rechts davon positioniert sind und wieder andere, wo man sich auf einer Kreisbahn bewegt.

Im Gegensatz zum o.g. Original gibt es auch Endgegner, die mit den Bällen erledigt werden wollen. Diese sind z.T. wirklich kniffelig, aber durchaus machbar. Außerdem hat unser Schiff eine Funktion mit der es in der Lage ist, Bälle anzuziehen oder abzulenken. Also quasi einen Ventilator und einen Staubsauger. Damit ist es möglich, dem Ball einen völlig anderen Drall zu geben und geschickt durch die abwechslungsreichen „Mauerkonstruktionen“ zu manövrieren.

Auch hier hinterlassen die zerschossenen Steine natürlich Power-Ups. Außerdem noch kleine blaue Kugeln die man aufsammeln sollte. Denn wenn man genug eingesammelt hat, bekommt man eine Art Power-Boost und kann für ein paar Sekunden die Zeit verlangsamen und mit einem wirklich fetten Laser die noch vorhandenen Steine oder Endgegner vaporisieren. Hat man einmal alle Bälle verloren hat man die Möglichkeit den aktuellen Level noch einmal zu beginnen. Das ist gut und hält des Frustrationslevel in Grenzen.

Grafik und Sound
Was kann man für 5,99€ erwarten? Eigentlich nicht viel. Aber Shatter hat einiges zu bieten: Die Grafik ist zwar nicht wirklich abwechslungsreich aber gefällig und sie passt zum Spiel. Auch bei vielen Bällen, Gegnern und Steinen kommt nichts ins Ruckeln und die Physik der Bälle ist immer nachvollziehbar, die Kollisionsabfrage lässt keine Wünsche offen.

Shatter
Shatter

Bei Musik scheiden sich immer wieder die Geister. Hier wird eine Form von 80er Synthie-Musik gespielt, die nie aufdringlich ist, selten nervt aber manchmal, aus meiner Sicht, doch arg belanglos ist. Meiner Freundin fiel dazu nur „Fahrstuhlmusik“ ein. Haut mich nicht vom Hocker, aber tut auch nicht weh.

Fazit
Shatter bietet kurzweilige Unterhaltung für sehr wenig Geld. Ein gutes Spiel für zwischendurch (Neudeutsch: „Casual-Game“). Besonders zu diesem sehr günstigen Preis- 5,99€. Wer früher seinen Spaß an Arkanoid oder anderen Breakout-Clones gefunden hat, der kann und sollte hier bedenkenlos zugreifen.

Nov 262008
 

Dieses Retro-Konsolenmonster gibt es bei eBay um 50$ zu kaufen. Damit lassen sich tatsächlich sämtliche Spiele der Systeme NES, SNES und Mega Drive abspielen. Wie es aussieht, unterstützt die Konsole jedoch kein PAL. Die beiden mitgelieferten Controller orientieren sich am Controller des SEGA Mega Drive; die Light Gun ist mit NES-Spielen kompatibel. Befinden sich in allen drei Slots Spiele, kann man bequem zwischen ihnen hin und her schalten. Auch wenn wir mit der Konsole in Europa nicht viel anfangen werden können – cool ist sie allemal!

(via LevelSelect)

Nov 122008
 

Jeden Morgen hab ich das selbe Problem: Ohne Wecker würde ich gnadenlos verschlafen. Selbst mit Wecker kommt das manchmal vor – abdrehen und weiterschlafen macht einfach soviel Spaß! Ob man rechtzeitig aufsteht oder nicht, ein Wecker ist in jedem Fall im Spiel. Für uns Geeks muss das natürlich schon ein besonderes Teil sein. Wie wärs zum Beispiel mit einem Wecker im NES oder SNESStyle?

Viel angenehmer kann man als Computerspieler (und zusätzlich vielleicht auch noch Nintendo-Fan) gar nicht geweckt werden – oder? Und falls man verschläft, kann man sich immer noch damit trösten, einen neuen Highscore geschafft zu haben! ;-)

Der Länge der Bastelanleitungen nach, dürfte es nicht all zu schwer sein, ein solches Teil sein eigen nennen zu können. Auf eBay lassen sich damit sicher auch gute Preise erzielen – aber wer will so etwas schon verkaufen? Die Bastelanleitung für den NES-Wecker findet ihr hier, für die SNES-Anleitung könnt ihr euch hier inspirieren lassen. Die Wecker in Funktion gibts nach dem Klick – Guten Morgen!

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Okt 312008
 


Auch früher waren die Warnungen teilweise schon recht groß

Jede Konsole braucht ihre Bad Boys, das N64 hatte zum Glück das freche Eichhörnchen Conker. Es gehört noch heute zu den witzigsten Spielen und hat definitiv nichts in Kinderhände verloren. Wie es sich für englischen Humor gehört, gibt es viele Szenen mit Furzen oder Fäkalien. Die TV Werbung steht dem Game in nichts nach. Damals wie heute bildet er für die sonst so familienfreundlichen Nintendo Konsolen eine absolut Ausnahme. Es versteht sich von selbst, dass der Spot nur zu später Stunde ausgestrahlt werden durfte.

Okt 292008
 

Nachdem der Nachwuchs bereits passend eingekleidet wurde, ist es nun höchste Zeit, ihm auch das passende Kinderzimmer zu Verfügung zu stellen. Dabei sollte man sich ein Beispiel an Antoinette J. Citizen nehmen, welche ein Mario-Zimmer entworfen hat, welches seinesgleichen sucht.

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