Jun 292009
 

1. Australien zensiert, was das Zeug hält
(heise.de)
Nicht nur in Deutschland, auch auf der anderen Seite der Erde plant man Zensurmassnahmen ohne Ende. Stephen Conroy, Minister für Breitband, Kommunikation und Digitale Ökonomie, will nämlich bei einer vorliegenden Beschwerde über Websites oder Games die entsprechende Seite gleich komplett sperren lassen, auch für volljährige Gamer. Darunter sollen auch Spiele wie World of Warcraft oder virtuelle Welten wie Second Life fallen, genau so Websites, über die Games importiert werden können. Mittlerweile haben mehrere Internet-Provider gegen die Zensurpläne der Regierung geklagt.
Es ist unglaublich, was im Moment weltweit für eine Zensurwelle über Games und allgemein das Internet hereinbricht. Anstatt Lösungen für durchaus vorhandene Probleme zu suchen, bedient man sich einmal mehr der Verbotstaktik. Ich frage mich, ob die zuständigen Politiker zuhause ihren Dreck einfach unter den Teppich wischen.

2. Gesundheitsspiele werden zum Business
(reuters.com)
Zwei Milliarden USD: Soviel wird angeblich bereits jetzt jedes Jahr mit Gesundheitsspielen à la Wii Fit oder EA Sports Active umgesetzt. Ein gewaltiger Markt, der nur noch weiter wächst in der Zukunft: In den USA nimmt das Gesundheitswesen 18% des Bruttoinlandproduktes ein. Debra Lieberman, Direktorin von Health Games Research, empfiehlt deshalb den Einsatz von Gesundheitsgames an Schulen.

3. Petition pro Videospiele
(facebook.com)
Der von der bayerische Komission für Jugendmedienschutz zur Indizierung beantragte Shop gamerware.at hat eine Petition pro Videospiele – gegen Videospielverbote gestartet. Auf der Facebook-Seite finden sich zudem interessante Kommentare und auch der eine oder andere Schlagabtausch mit Videospiele-Gegnern, die sich allzu oft selber ins Aus manövrieren. Ebenfalls vertreten: Die ersten von vermutlich vielen rechtlichen Dokumenten, da gamerware mittlerweile auch einen Anwalt eingeschaltet hat. Recht so.

Weiterlesen »

Jun 292009
 

Auch die Welt der Computerspiele ist vor sonderbaren Ereignissen nicht gewappnet. Über die wahrscheinlich 10 bizarrsten erzählt dieser Beitrag.

Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden. In den folgenden 10 kurzen Geschichten rund um das Thema Computerspielen geht es um Mord & Totschlag, Heldentaten, Geld und auch natürlich auch um Sex. Unglaublich, was so alles schon vorgefallen ist, aber staunt jetzt am besten selbst.

Chinesin starb bei WoW und erhielt danach ein Online-Begräbnis

Begräbnisse werden auch virtuell abgehalten.
Begräbnisse werden auch virtuell abgehalten.

Eine Junge Chinesin mit dem Nickname Snowly starb, nachdem sie World of Warcraft gleich für mehrere Tage durchgehend spielte. Ihre Freunde erklärten, sie sei „immer“ online gewesen. Eine Woche nach ihrem Tod wurde deshalb ein Online-Begräbnis abgehalten…

Weiterlesen »

Mrz 252009
 

1. Making OnLive work is a “psychophysical challenge”
(vg247.com)
Onlive ist die Überraschung der Game Developers Conference und wird in Foren und Blogs bereits heiss diskutiert. Derweil liess der verantwortliche Steve Pearlman MTV wissen, dass der Cloud Gaming Service nicht einfach nur schwierig zu realisieren sei – sondern „psychophysical„. “To make OnLive work involved fundamental work in psychophysical science; custom chip, hardware and wireless engineering; complex real-time software — from the lowest- to highest-level, and real-time network engineering down to the sub-packet level.“ Aber wenn es funktioniert, lieber Herr Pearlman, dann haben Sie quasi mit einer Hand die komplette Branche so richtig durchgeschüttelt.

2. Metaport: 3D-Spiele als Stream auf Handys
(heise.de)
V-Gate, eine Divison der Scientific Computers GmbH, hat eine neue Server-Technologie zum Streamen von 3D-Grafiken auf Handys entwickelt. Sowohl 2G- als auch 3G-Geräte sollen dank Metaport, so der Name des Services, anspruchsvolle 3D-Grafik darstellen können – als Beispiel wurde Second Life genannt. Der Trick? Die Metaport-Server schalten sich zwischen Online-Dienst (also in diesem Fall die Server von Second Life) und den User. Die Daten werden dann der Handy-Leistung und Bandbreite entsprechend umgerechnet. Schwankungen der Bandbreite im Mobilfunktnetz will Metaport über einen Puffer ausgleichen. Spannender Ansatz!

3. Reales S.T.A.L.K.E.R.n
(pc.gamespy.com)
Es ist mit Sicherheit der falsche Zeitpunkt, um Deutschland für „live action role-playing“ zu begeistern. In Russland aber frönen ein paar Angefressene dem realen Nachspielen von Gameszenen, zum Beispiel aus S.T.A.L.K.E.R. (dessen Story ja auch in Russland spielt). Wir bewundern die Begeisterungsfähigkeit der Herren, sind aber doch etwas.. irritiert ab so viel „Echtheit“.

Weiterlesen »

Jul 212008
 

Little Big Planet or the next best thing: Fiebrig erwarten wir alle die (hoffentlich) nächste Revolution in der Spielebranche. Glaubt man David Reeves glaubt, President von Sony Computer Entertainment Europe, gibt es nebst all der potenziell auslebbaren Kreativität nämlich noch einen weiteren Grund, wieso man sehr viel Spass mit Little Big Planet haben könnte. In einem Interview mit der eigenen Playstation Site äussert er sich zum Game folgendermassen:

Mit „LittleBigPlanet“ versuchen wir, eine Kombination aus iTunes und eBay zu schaffen; wenn also z. B. ein Entwickler bestimmte Level oder andere Extras produziert, kann er sie verkaufen und damit Geld verdienen. Womöglich gibt es schon bald den ersten „LittleBigPlanet“-Millionär!

Das erinnert uns doch irgendwie an Second Life. Auch dort kann man eigene Welten, Gegenstände und ‚Levels‘ erschaffen, auch dort lässt sich das Zeug danach verticken. Zwar ohne offizielle Plattform, aber bekanntlicherweise gibt es bereits seit ca. 2 Jahren eine Second Life Millionärin (oder zumindest eine, die ziemlich reich geworden ist).