Mrz 072011
 

Die Games Developer Confernce genießt verständlicherweise natürlich nicht die Popularität wie eine E3, dafür hat sie aber eine weit nachhaltigere Wirkung, da sich hier Fachmänner und Entwickler untereinander austauschen, sich gegenseitig Visionen zuwerfen und versuchen, eine mögliche Zukunft für das Medium zu skizzieren. Auch dieses Jahr zeigte sich aber wieder eine Kontroverse um die Richtung und Tendenz von Videospielen mit einem Einhergehen eines bipolaren Lagerdenkens. Immer mehr „traditionelle“ Entwickler, welche mit „klassischen“ Spielen auf den althergebrachten System ihre Brötchen verdienen, sehen in dem Florieren und der Erfolgswelle der Social Games über Facebook & Co. eine ernstzunehmende Gefahr. Auch Apple birgt für den einen oder anderen ein schwelendes Gefahrenpotential.

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Feb 102011
 

Bei ca. 600 Millionen aktiven Nutzern ist die potentielle Klientel bei Facebook groß genug dimensioniert, um bei vielen Game-Producern die Kasse klingeln zu lassen. Zynga, der weltgrößte Anbieter von Social Games, hat sich mit FarmVille an die Spitze vorgedrängt und legte mit CityVille zahlenkräftig nach (Dezember 2010: 5 Millionen Nutzer täglich). Im europäischen Markt konnte die in Berlin ansässige Firma Wooga die Vormachtstellung erringen, die mit Monster World, einer Gartensimulation, ein Publikum anziehendes Erfolgsmodell kreierte. Welche Gewinne sich infolge von virtuellen Einkäufen (beispielsweise der Kauf von Einrichtungsgegenständen für den eigenen Garten) erwirtschaften lassen, wird schon daran deutlich, dass ein verschwindend geringer Anteil von zahlungswilligen Konsumenten ausreicht, um die Kasse in Millionenbeträgen jubeln zu lassen. Nicht umsonst wittern hier viele Millionen und die Vernetzung von Spiel und sozialen Netzwerken brummt. Diese Alltagsweisheiten sollen aber nicht eine mögliche Trendumkehr kaschieren. Denn wie lange sind diese auf kurze Spieleinheiten, Kurzweiligkeit und schnelle Erfolgsfälle gepolten „Casual“-Games noch das Nonplusultra? Lassen sich die bisherigen Spieler auch für komplexere Games begeistern? Könnte es da nomadenhafte Wanderungsverläufe geben?

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Feb 032011
 
Dafür sind wir doch alle auf Facebook, oder?
Dafür sind wir doch alle auf Facebook, oder?

EA, Capcom und viele weitere Firmen schnapp(t)en sich Unternehmen, die erfolgreich Social Games entwickelt haben. Um viele, viele Millionen wohlgemerkt. Weshalb eigentlich?

IGN hat eine schöne erschreckende Top 10-Grafik veröffentlicht, in der klassische Videospiele und deren Erträge gemeinsam mit Facebook-Games gereiht werden. Gerade einmal ein Videospiel kann sich in den Top 3 behaupten; dreimal dürft ihr raten, um welches Spiel es sich handelt.

Da nicht jede Firma ihre Zahlen veröffentlicht, stimmen diese zwar nicht zu 100%, dürften aber eine gute Annäherung darstellen.

„A study by NPD last year found that 10 percent of the people who play Facebook games pay real money to buy in-game items or currency. A study by SocialGold (a microtransaction company) found that the average player who actually pays real money spends about $55.“

53% aller Facebook-User spielen (laut dieser Grafik) – das dürften inzwischen also knapp 300 Millionen Menschen sein. 10% davon (also knapp 30 Millionen) wiederum bezahlen durchschnittlich 55 US-Dollar für ihre Gaming-Aktivitäten. Wahnsinn!

Jetzt aber endlich mal zur Übersicht und dann weiter im Text.

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Dez 202010
 
Da fehlt ein IS im Buchtitel...
Da fehlt ein IS im Buchtitel...

Der Buchtitel ist doch sehr treffend, oder?

Jedenfalls dachte ich zuerst, ich mach das Buchcover zum heutigen Bild des Tages, ein Besuch bei Amazon hat mich jedoch eines Besseren belehrt.

Es gibt nämlich nicht nur Farmville for Dummies, sondern noch einige Bücher mehr zum Thema: Tipps und Tricks zu Farmville. Von Farmern für Farmer, Farmville: The Experts Secrets Game and Strategy Guide, Doug’s Farmville (Top Stratigies, Tips, Tricks and Helpfull Hints) und natürlich kurz und bündig die obligatorischen Secrets of Farmville. Mit Sicherheit lassen sich noch ein paar Bücher zum Thema auftreiben. Kurios!

(via Geekologie)

Okt 202010
 

Ich muss gestehen, noch nie auch nur ein Facebook-Game gespielt zu haben. Damit gehöre ich einer Minderheit an, spielen doch scheinbar 53% allers Facebook-User diverse Facebook-Games. Davon meint übrigens knapp jede(r) Fünfte, süchtig zu sein – strange!

Diese und andere Fakten gibts jetzt in einer schönen Infografik. Ich werd trotzdem keine Facebook-Games spielen…

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Mrz 242010
 

Der Inbegriff des Social-Networks...
Der Inbegriff des Social-Networks...

Facebook – kaum eine andere Seite war in den letzten Jahren in den Medien so präsent, wie das führende Social-Network dieser Welt. Und wer Facebook nutzt kommt um Social-Games wie Farmville, Mafia Wars etc. nicht herum. Mit derartigen Games läßt sich gut verdienen, entsprechend schießen immer mehr Facebook-Games aus den Boden und kämpfen um die Gunst der Spieler (manchmal auch mit nicht ganz legalen Mitteln – siehe „FarmVille, Mafia Wars & Co.: Wie Zynga Facebook-User abzockt„).

Was den meisten dieser Games gemein ist, ist deren unkreative Namensgebung. Hauptsache, das Spiel hat ein „Wars“ oder „Ville“ im Titel – fertig. Diesen Umstand macht sich der Facebook Game Idea Generator zu Nutze, und schleudert euch auf Knopfdruck immer wieder neue Namen für Games vor die Nase. Wie wärs also mit „Mafia Brain“, „Happy Rivals“ oder „Texas Holdem Aquarium“? Ihr seht schon – ein netter kleiner Zeitvertreib.

Zum Facebook Game Idea Generator gehts hierlang. Wie heißt euer Lieblingsgame?

(via AllFacebook)

Nov 242009
 

Zwei sehr erfolgreiche Facebook-Games von Zynga.
Zwei sehr erfolgreiche Facebook-Games von Zynga.

Ich wage jetzt mal zu behautpen, dass jeder hier mit einem Facebook-Account zumindest schon mal von Spielen wie FarmVille, Mafia Wars oder aber auch YoVille gehört hat. Diese Games werden von Millionen von Spielern in Netzwerken wie MySpace oder eben auch Facebook gespielt und stammen vom US-Unternehmen Zynga. Die Spiele können grundsätzlich kostenfrei „genossen“ werden, trotzdem macht Zynga mittlerweile über 100 Millionen Dollar Jahresumsatz. Woher kommt das ganze Geld?

Wie heise online meldet, können bestimmte Extras zu den Games nur mittels Bezahlung in der jeweiligen Spielwährung freigeschalten werden. Wie kommt man nun zu diesem Spielgeld? Beispielsweise durch die Teilnahme an angeblichen Umfragen und Pseudo-Tests; der IQ Test ist anscheinend sehr beliebt. Nimmt man als Spieler daran Teil und beantwortet munter die gestellten Fragen, dann erhält man am Ende einen Hinweis, dass man per SMS einen PIN-Code auf das Handy geschickt bekommt. Aus diesem Grund müsse man seine Mobilnummer angeben. Was nach der Bekanntgabe selbiger passiert könnt ihr euch schon ausmalen. Nichtsahnend hat man damit nämlich einen SMS-Dienst abonniert, welcher mehrere Dollar im Monat kostet. Abgerechnet wird über die Mobilfunkrechnung.

Aus diesem Grund gibt es inzwischen auch bereits eine Sammelklage gegen Zynga und Facebook.

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