Dez 222010
 

Warum sich mit etwas Schlechtem begnügen, wenn es auch besser geht? Warum im Restaurant etwas Neues probieren, wenn das Altbewährte den Gaumen schon immer befriedigend streichelte? Dann sitzen wir am Tisch, ärgern uns über unsere exotische Wahlspontanität, kritisieren bei jedem verschluckten Bissen unsere Experimentierfreudigkeit und wünschen uns das gute alte Wiener Schnitzel mit Pommes und Salat wieder zurück. Da wissen wir wenigstens, was uns erwartet: Das gewohnt Gute! Doch zu spät. Das Geld ist verbraucht und der Appetit unwiederbringlich verloren – schon aufgrund der sich aufstauenden Wut. Unzufrieden gehen wir aus der Mittagspause und verdammen unsere notleidende Existenz. Das nächste Mal gehe ich wieder auf Nummer sicher! Doch alle guten Vorsätze erweisen sich als vorläufig…

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