Sep 092008
 

Nicht nur in Österreich wird am 28. September gewählt, sondern auch in Bayern. Für den dortigen Innenminister Joachim Herrmann anscheinend Grund genug, sich wieder einmal zum Thema „Killerspiele“ zu äußern. Am 1. September meinte dieser, der derzeitige Jugendschutz, was Computerspiele betrifft, sei völlig unzureichend. Herr Herrmann forderte deshalb ein „klares Herstellungs- und Verbreitungsverbot virtueller Killerspiele“. Und das, obwohl Deutschland in Sachen Computerspiele eines der weltweit strengsten Jugendschutzgesetze überhaupt aufweist…

Herrmanns Äußerungen wurden vom deutschen Kulturrat prompt und sehr vehement kritisiert und unter anderem auch als „schlechter bayerischer Running Gag in Wahlkampfzeiten“ abgetan. Ausführlich kann die Reaktion des Kulturrats hier nachgelesen werden.

So weit – so altbacken. Vor kurzem aber gab Herr Herrmann in der Zeit ein Interview, bei dem so manche Antwort nun jedoch dem Faß den Boden ausschlägt. Ein paar Auszüge daraus:

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